Getu-Trainingssamstag mit den unter 16-Jährigen

Aktualisiert: März 28

Bundesratsentscheide mitverfolgen, kantonale Regelungen berücksichtigen, die Schutzkonzepte der Sportverbände konsultieren, mit den Behörden die Verfügbarkeit der Hallen abklären... Nicht immer ganz einfach, den Durchblick zu behalten, aber für den Turnverein Kloten war immer klar, dass man den Mitgliedern und insbesondere den Kindern und Jugendlichen das anbieten möchte, was pandemiebedingt erlaubt ist. Wer noch nicht 16 Jahre alt ist, darf sich momentan glücklich schätzen. Sie dürfen ihrem sportlichen Hobby weiterhin nachgehen, natürlich unter den bekannten Hygiene- und Schutzmassnahmen und Maskenpflicht ab gewissem Alter.

So stand auch dem Trainingssamstag der Geräteturner und -turnerinnen vom 6. Februar nichts im Wege. Die Kinder freuten sich sehr und auch die Eltern waren wahrscheinlich froh, ihre Kinder wieder einmal am Wochenende aus dem Haus zu haben. Terminüberschneidungen sind momentan rar, sodass mit Ausnahme eines Mädchens alle anwesend waren. Zwei Turnerinnen wurden sogar pünktlich am Freitag um Mitternacht aus der Schulklassen-Quarantäne entlassen.


Die Wettkampfsaison, welche im März startet, ist in Vorbereitung inklusive verschiedener Durchführungsvarianten. Nach dem Motto «die Hoffnung stirbt zuletzt» trainieren auch die Trainer und Trainerinnen mit ihren Kindern auf dieses Ziel hin. Der Trainingssamstag wurde genutzt, um an allen fünf Geräten an den Elementen zu feilen, zu korrigieren und um die Wettkampfübungen zu präsentieren.

Voller Energie und Motivation kämpften sich die Kinder tapfer durch das anstrengende Programm. Kopf und Körper werden ebenfalls arg gefordert, am schlimmsten sind jedoch immer die Hände, welche am Reck, an den Schaukelringen und am Barren schmerzhaft strapaziert werden. Aber mit Blasen an den Händen macht jede und jeder irgendwann in der Turnkarriere seine ersten Erfahrungen.


Am Mittag konnte dank mildem Wetter der mitgebrachte zMittag draussen unter dem gelbgefärbten Saharastaub-Deckel genossen werden. Das gemeinsame Nachtessen im Vereinshaus wurde aufgrund der Corona-Situation jedoch abgesagt. So wurden die Kinder mit einem Stück Kuchen verabschiedet und glücklich aber müde den Eltern übergeben.


Nicole Volkart