MR Skiweekend Di 19.-Do 21.01.2021 auf dem Trübsee

Aktualisiert: März 28

Mit etwas Verspätung auf den vorgegebenen Zeitplan ging unsere Anfahrt nach Engelberg los. Glücklicherweise hat Herr BR Berset genau auf den Vortag eine home-office Pflicht eingeführt. Dank dem tieferen Verkehrsaufkommen schafften wir es trotzdem mit nur 1 Minute Rückstand auf den Fahrplan an die Talstation.

Gepäck abgeben, inkl. Bezug der Tickets, und schon wären wir bereit gewesen. Aber Halt; es fehlten noch Masken. Solche Schläuche waren an der Kasse erhältlich. Die ersten Schwierigkeiten begannen dann schon beim Auspacken der Dinger. Den mitgelieferten Filter korrekt einzusetzen stellte sich dann schon als ganz schwierig heraus. Und dann das korrekte Anziehen erst! Aber man hat ja Kollegen und mit freundlicher Hilfe hatten bald alle Ihre Maske mehr oder weniger korrekt auf der Nase.


Anstehen war an diesen Tagen nie ein Thema. Rein in die Bahn und hoch zum Stand.

...und so präsentierte sich die Landschaft an unserem ersten Tag.


Zum Glück war unser Hotel mitten im Skigebiet. Eine Abfahrt später standen wir in der Lobby und reservierten unser Mittagessen. Zudem reichte es auch gleich noch für eine kurze Kaffeepause. Take-away, selbstverständlich!

Nun ging es die Lifte und Bahnen hoch und die Pisten runter inkl. erste Talabfahrt nach Engelberg kurz vor dem Mittagessen.


In diesem Januar ist drinnen Essen zu können ein Privileg, das wir bewusst genossen. Während wir als Hotelgäste gemütlich am Tisch essen durften, sassen draussen die Leute im Schnee und assen ihre Pizza oder die Pommes-Frites an der Kälte.


Nach dem Mittagessen ging es rüber zum Jochpass. Die Pisten am Engstlenlift, das Jochstöckli wurden mehrmals befahren bevor es Zeit war zu Tale zu fahren. Von 2222m über Meer runter auf 997m. Eigentlich war genug Zeit eingeplant - dachte ich, aber am Schluss war es trotzdem nach 16.00h als die letzten in der Bahn sassen. Die letzten Meter wurden sie vom Bähnler angetrieben. Eigentlich hätten wir ja als Hotelgäste auch noch eine Stunde später hochfahren dürfen aber das wusste der Bähnler ja nicht.

Nicht getrödelt wurde dann jedoch beim Einchecken, Einrichten, Duschen und Umziehen. Um 16.00h noch nicht in der Bahn aber keine Stunde später bereits an der Bar - der Durst war anscheinend gross. Nun, man kann das Corona bedingt erklären. Keine Restaurants offen, heisst auch kein Glas Mineral oder Kaffee am Nachmittag. Somit musste der ganze Durst jeweils am Abend gelöscht werden.



Zum Nachtessen wurde ins eigentliche Selfservice Restaurant gebeten. Aber wir wurden nicht nur bedient, sondern verwöhnt.

Wie schon beim Mittagessen war auch beim Nachtessen alles von bester Qualität. Ob Vorspeise, Hauptspeise oder Dessert, alles mundete uns bestens und war herrlich angerichtet. Nach einem Kaffee zogen wir zurück an die Bar zu einem Schlummertrunk, einer Zigarre oder einem Pfeifchen und einer letzten Runde. Um 23.00h hiess es dann ab ins Bett.


(Foto oben links: man bemerke - 2 Flaschen Wein am Tisch links und nur Mineral auf dem Tisch rechts)



Tag 2:




Gespannt schauten alle aus den Fenstern aufs Wetter. Die verschiedenen Apps hatten in den vergangenen Tagen ganz unterschiedliche und wechselnde Prognosen gestellt. Am zuverlässigsten ist daher immer noch der Schritt vor die Tür.

Nun, nicht so ein Prachtstag wie Gestern aber ein blauer Streifen am Himmel liess doch etwas Hoffnung aufkommen.


Dieser blaue Streifen ermutigte uns dann auch dazu zum Titlis hochzufahren; leider ohne Ski. Der Ausflug wurde trotzdem mit der wunderschönen Aussicht belohnt. Mit Blicken auf den Säntis im Osten, den Chasseral im Westen und bis zum Pollux im Süden an der Grenze zu Italien. Das ist die Zentralschweiz :-).

Danach begaben wir uns auf den Cliff-walk, der Hängebrücke auf der Südseite des Kleintitlis. Nach einem Kaffee vor dem Restaurant und einem kurzen Besuch der Eisgrotte fuhren wir wieder runter zum Stand.

Einige rassige Abfahrten später war es schon wieder Zeit fürs Mittagessen.

Das Nachmittagsprogramm sah ähnlich aus wie am Vortag. Rüber zum Jochpass, Engstlen, Jochstöckli und die Talabfahrt. Da sich am Nachmittag die Wolken verzogen hatten war es doch viel zu Schade mit dem Skifahren aufzuhören. So fuhren wir am Laubersgrat bis die Bahn schloss. Diesmal trieb uns der Durst direkt in die Bar. Schliesslich droht bei körperlichen Anstrengungen, speziell in den Bergen, immer die Dehydration!

"Same procedure as yesterday." Apero, Znacht und etwas Gemütlichkeit in der Bar bis 23.00h. "Scho de letscht Aabig" tönte es etwas reumütig. Man könnte sich an den Ablauf der letzten Tage gewöhnen.


Tag 3: "Vom Winde verweht"

Dachten wir beim Aufstehen mussten wir während der Nacht doch die Fenster in unseren Zimmern schliessen weilt der Herr Föhn das Zepter übernommen hatte. Draussen flatterte alles im Winde was nicht festgebunden war und auf der home-page wurde beschieden, dass es noch nicht klar sei ob und wann die Anlagen öffnen werden.

So genossen wir einmal mehr das delikate Frühstücksbuffet und warteten auf den Entschluss der Bahnen. Um 08.30h wurde publiziert, dass alles bis zum Trübsee plus der Jochpass aufgehen würde.

Somit war nach dem Auschecken klar wohin die Reise gehen würde. Da die Wettervorhersagen den Föhnsturm bereits angekündigt hatten waren noch weniger Leute auf den Pisten. So genossen wir die Abfahrten im fast leeren Gelände. Zudem liess der Wind stetig nach. Jetzt wurde bald auch noch der Engstlenlift geöffnet.



Auch das dritte Mittagessen war tip-top. Sodann ging es nochmals rüber zum Jochpass für die letzten paar Abfahrten. Tja, alles Gute hat ein Ende, nur die ........ D.h. Talabfahrt und noch einmal die optimale Hocke suchen um Schwung zu holen für die langsameren Streckenabschnitte. Bei den einen wäre wohl ein Skiwachskurs auch mal ein Weihnachtsgeschenk, aber Stöcklen und Laufen ist ja auch gut für die Gesundheit. Kurz vor dem Kanonenrohr durften wir dann noch einige Gämsen beobachten. Das waren deutlich mehr als in den 3 Tagen Engadin im Herbst anlässlich der Turnfahrt.

Im Tal angekommen galt es noch unser Gepäck abzuholen und das Auto zu beladen und schon ging es auf die Heimfahrt. Zum Glück war auch die Rückreise mehr oder weniger problemlos und wir kamen alle müde aber glücklich wieder in Kloten an.


Fürs nächste Jahr wurden bereits die ersten Pläne geschmiedet. Dann ev. 4 Tage Skiweekend wieder im Januar. Aber warten wir erstmal ab wie es weitergeht. Ihrer werdet kontaktiert sobald der Plan steht!



Es waren dabei: Hufi, Gösi, Mölle, Gik und Hans (der hat leider noch keinen Übernahmen)