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Chlopfiker Turnfahrt – was Turner von Gämsen unterscheidet

vor 44 Minuten
1 Min. Lesezeit

Am Wochenende vom 3.-4.Oktober fand unsere traditionelle Turnfahrt statt. In aller Herrgottsfrüh ging es los am Züri HB, mit dem Ziel Göscheneralpsee. Nach kurzem Fotoshooting  nahmen wir die 1300 Höhenmeter in Angriff. Über Stock und Stein - ähh nei wart - über Stein und Stein kämpften wir uns durch die Felsbrocken und fühlten uns wie Gämse, einfach nicht ganz so elegant. Spätestens jetzt war allen klar, wieso es sich um eine alpine Tour mit weiss-blau-weissen Markierungen und Schwierigkeitsgrad T4 handelte.



Die Freude war gross, als wir den höchsten Punkt, die Lochberglücke auf über 2800 m.ü.M., erreichten, aber wir sahen dann auch, dass wir die Felsbrocken nun auch noch von oben nach unten bezwingen mussten, nur um danach wieder hochzusteigen. Wir waren dem Ende nah und unsere Kräfte schwanden. Aber mit letzter Kraft kämpften wir uns zur Albert-Heim-Hütte hoch. Wir hatten es geschafft, auch wenn wir feststellen mussten, dass wir den Zeitplan nicht eingehalten hatten und wir statistisch somit zu den langsameren gehörten. Egal, trotzdem reichte es vor dem Znacht noch für ein paar Runden „Arschlöchlen“ und auch danach, mit vollem Bauch und frisch gestärkt.


Der zweite Tag begann sehr früh am Morgen mit dem Frühstück. Die 3-stündige Wanderung war ein bisschen einfacher als am Vortag. Zudem hatten wir noch Zeit, uns in der Sidelenhütte mit Kuchen zu stärken, sodass die drei Stunden wie im Flug vergingen und wir die Bushaltestelle am Furkapass pünktlich erreichten.



Danke Tanja für die Organisation, isch astrengend aber sehr cool gsi!


Laurin, Gina, Selina, Tanja, Conny, Carole, Nicole

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