Endlich wieder ein Vereinswettkampf

Nach 2 ½ Jahren bedingter Wettkampfspause durfte der TV Opfikon Kloten endlich wieder an einem Wettkampf teilnehmen. Die Wettkampfsaison startete auf dem Munot-Areal in Schaffhausen. Für viele Turner/-innen war es der erste Wettkampf der sie mit der Aktivriege bestritten. Am Munot Cup werden die Programme jeweils zweimal pro Gerät vorgeführt, was einerseits sehr anspruchsvoll ist und viel Energie benötigt aber andererseits ein zusätzliches Training für die Turnenden darstellt.

Die Chlopfiker starteten mit einem sauberen und gut geturnten Bodenprogramm, welches auf diese Saison ganz neu einstudiert wurde. Dieses wurde mit den Noten 9.57 und 9.64 und dem 1. Platz belohnt.

Nach einer kurzen Pause ging es weiter mit den Schaukelringen. Für viele neue Turnerinnen und Turner war es das erste Mal, dass sie an einem Schaukelringgerüst draussen auf der Wiese turnen konnten. Somit war der Anfang etwas schwer, bis sich alle am blauen Himmel orientieren konnten.

Hier konnte der TV Opfikon Kloten beim ersten Durchgang nicht das hervorbringen, was sie eigentlich können, zum Glück hatten sie einen zweiten Versucht, welcher wesentlich besser gelang. Mit den Noten 9.12 und 9.23 gelang ihnen sogar der Sprung aufs 2. Treppchen.

Zum Schluss kam noch der Sprung. Auch hier war der Anfang etwas schwer für die Chlopfiker, welcher mit der Note 8.98 benotet wurde. Jedoch wurden beim zweiten Durchgang alle Fehler aus dem ersten Versuch wieder weg gemacht und sie wurden mit der stolzen Note von 9.38 belohnt. Nach der zweiten gelungenen Vorführung platzierten sie sich, trotz starker Konkurrenz, auf dem 4. Platz.

Nachdem einige Turnerinnen und Turnern bereits sechsmal das Wettkampfprogramm geturnt haben (jedes Gerät zweimal), ging es mit einem leeren Magen in die schöne Innenstadt von Schaffhausen, um eine Pizza zu essen und sich wieder zu stärken.

Nach diesem erfolgreichen Start in die Wettkampfsaison, freuen sich die Chlopfiker auf ihren nächsten Wettkampf an der RMS in Otelfingen am Sonntag, 29. Mai 2022.


Autor: Stefan Knellwolf